Island Hopping – Part 2

Ko Phuket – Khao Lak – Krabi, Rai Leh Beach – Ko Phi Phi – Ko Lanta

Nach dem Kurztrip in der Weltmetropole ging es wieder zurück nach Thailand um meine Entdeckungstour fortzuführen. Die erste Station war Ko Phuket, der größten Insel von Thailand. Bereits im Vorfeld hatte ich in Reiseführer und durch Erfahrungen von anderen backpackern erfahren, dass Phuket – besonders der Patong Beach – die Touristenhochburg schlecht hin sei und die Partys wohl niemals enden würden. Dennoch wollte ich auch dieses Thailand kennenlernen und plante 2 Nächte hier ein, um ebenso weitere Pläne für die Tour zu schmieden. Da die Hinreise am ersten Tag, den Dienstag, 18.03. sehr lange war, hatte ich lediglich die Gelegenheit das Nachtleben auf der Partymeile des Patong Beaches kennenzulernen, welche sich direkt vor meiner Haustür abspielte. Glücklicherweise befand sich das Capsule Hotel & Spa im Keller eines Einkaufszentrum, sodass ich in meiner capsule nichts davon mitbekam und beruhigt schlafen konnte.

Am nächsten Tag erholte ich mich von all den Strapazen am Strand und blätterte Reiseführer durch, um herauszufinden wo es weitere schöne Fleckchen von Thailand zu entdecken gibt. Mein nächstes Ziel stand dann schnell fest: Khao Lak. Noch gleich am selben Tag buchte ich im Hotel die Fahrt für den darauffolgenden Tag.

Gleich morgens um 7 Uhr holte mich der Minivan ab und es ging Richtung Norden. Im Seaweed Hostel nahm ich mir ein Zimmer und erkundete an diesem Tag den nahe gelegenen Nang Thong Beach. Khao Lak war im Gegensatz zu Ko Phuket weniger überlaufen und die wenigen Touristen zu dieser Zeit weilten in den unzähligen Luxusresorts, die sich meist direkt in Strandnähe befanden. So hatte ich teilweise den paradiesischen Strand ganz alleine für mich.

Auch der darauffolgende Tag war beach-day: Bang Niang Beach, Khuk Kak Beach und Sunset Beach. Alles traumhafte Strände und sehr wenig Tourismus – die beste Voraussetzung um den Tag zu relaxen.

Nach 2 Tagen in Khao Lak ging es nun mit dem Minivan, Bus und Longtailboot Richtung Süden: Krabi, Rai Leh Beach. Da sich die Unterkunft Railay Cabana Garden Bungalows aber nicht direkt am Strand befand, hieß es für mich weitere 30 Minuten Gepäcktragen – bergauf durch den Dschungel. Als ich meinen Bungalow im Dschungel (mit Meerblick und umgeben von Kalksteinfelsen) erblickte, war all die Last komplett vergessen. Dennoch hieß es für die nächsten Tag: keine Steckdose und kein Wlan – auch eine Erfahrung die man machen sollte. Nach kurzer Verschnaufpause besuchte ich den Phranang Cave Beach, der zu meiner Überraschung überlaufen war von asiatischen Touristen. Deshalb entschied ich mich nach einem Burger-lunch am Strand, Railay West Beach am Nachmittag zu erkunden. Dieser von Kalksteinfelsen umgebene Strand war weniger überlaufen und bot zudem eine atemberaubende Kulisse bei Sonnenuntergang.

Für den nächsten Tag, den Sonntag, 23.03.2014, hatte ich mir den viewpoint und die lagoon vorgenommen. Als ich dann die Felsen neben dem Wegweiser erblickte, war mir klar, dass der Aufstieg zur Aussicht und der Abstieg zur Lagune nicht einfach werden sollte. Aber der harte Aufstieg hatte sich bezahlt gemacht, denn die Aussicht war phänomenal. Von dort oben konnte ich auf ganz Rai Leh blicken. Auch die Lagune mitten im Dschungel war sehenswert und lud zum Baden ein. Und ab und an schwingte auch eine Affenfamilie durch den Dschungel vorbei. Auf jeden Fall eine geniale Tour, die man unbedingt absolvieren sollte!

Noch am gleichen Tag buchte ich eine Tagestour zu den nahegelegenen Phi Phi Inseln, auf denen der Film The Beach (u.a. mit Leonardo DiCaprio) gedreht wurde. Mit dem Speedboat ging es dann am am nächsten Tag zuerst zur Bamboo Island, einer kleinen Insel zwischen Ko Phi Phi und Krabi. Dort hatte ich Zeit am feinen Sandstrand zu relaxen und im kristallklaren Wasser zu schwimmen. Danach ging es weiter nach Ko Phi Phi Le zum Schnorcheln. Der Blick und die Klarheit das Wassers war genial, hunderte von tropischen Fischen in allen erdenkbaren Farben und Formen schwammen um mich herum und auf dem Boden konnte ich wunderschöne Korallen entdecken. Anschließend fuhren wir für den Lunch auf die Hauptinsel Ko Phi Phi Don und konnten auch dort am Strand die Seele baumeln lassen. Unsere letzte Station war Maya Bay, wo ich ebenso schnorcheln sowie einfach nur am Strand verweilen konnte. Auf der Rückfahrt ging es dann an einer Lagune, an Monkey Island und Viking Cave vorbei. Den erlebnisreichen Tag ließ ich in Ao Nang bei einer Half Moon Party mit einigen Engländern aus dem Hostel ausklingen.

Und weiter ging es am Dienstag, 25.03.2014 nach Ko Lanta, eine Insel im Südwesten Thailands. Direkt am Saladan Pier befand sich das Peacock Hostel, welches ich für die nächsten Tage gebucht hatte. Die Lage war perfekt, sodass ich zu allen Stränden der Insel gut mit dem Roller gelangen konnte. Zudem war das Hostel, welches sich direkt am Wasser befand, ein relaxter Ort mit überragender Sonnenterasse, an dem ich auch nur mal die Seele baumen lassen konnte. In den nächsten Tagen entdecke ich die Insel mit dem Roller und klapperte alle möglichen offiziellen und inoffiziellen Strände ab: Klong Dao, Long Beach, Klong Nin, Ao Nui, Nui Bay, … Sehenswert war auch Lanta Old Town, die malerische Hauptstadt von Ko Lanta an der Ostküste der Insel, welche bis zu 100 Jahre alte Holzhäuser im chinesischen Stil besitzt. Empfehlenswert ist auch die berühmt-berüchtigte Jungle Moon Party in der Mong Bar. Das Beste an der Insel war aber, dass sie kaum touristisch war und ich so wirklich entspannen konnte. Am letzten Tag machte ich mit dem Roller ziellos auf dem Weg ins Inselinnere, sodass ich einige kleine Dörfchen mitten im Dschungel entdeckte und so das Leben der Einheimischen miterleben durfte.

Nach 5 Tagen in Ko Lanta ging es zurück nach Ao Nang, wo ich an meinen letzten Tagen in Thailand gemütlich am Strand verweilen und auf meine Reise zurückblicken konnte. Am Dienstag, 01.04.2014 fuhr ich dann frühmorgens an den nahegelegenen Flughafen Krabi um meinen Flug nach Bali über Singapur zu erwischen.

Somit war 1 Monat backpacking durch Thailand für mich beendet und ich hatte in der kurzen Zeit eine Menge wundervoller Erlebnisse und Erfahrungen, die ich erstmal alle verarbeiten musste. Außerdem hatte ich viele nette Bekanntschaften gemacht, aus denen sicherlich die ein oder andere Freundschaft wird. Nun wartete für mich ein weiteres Abenteuer: Auslandssemester auf Bali!

Enjoy the pictures!

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