1 night in Singapore

Nach nunmehr über einem Monat widme ich mich mal wieder meinem Blog und versorge euch mit weiteren Beiträgen und Bildern aus Südostasien.

Starten wir mit Singapur. Dort verbrachte ich einen Tag, da ich von Krabi aus erst nach Singapur und am darauffolgenden Tag weiter nach Bali flog. Grund genug die Zeit nicht am Flughafen zu verbringen, obwohl dies bei 2 Kinos, einem Swimming-Pool, einem Tropengarten und etlichen Bars, Restaurants und Shopping-Möglichkeiten sicherlich spannend gewesen wäre. Nein, ich entschied mich dazu die Stadt zu erkunden. Singapur kann wohl mit unseren westlichen Metropolen mehr als mithalten, vor allem bei dem Thema Sauberkeit. Wer Müll, und sei es auch nur ein Kaugummi-Papierchen, auf die Straße wirft, berappt schon mal 1.000 Singapur-Dollar. Singapur hat mich fasziniert, vor allem dass in so einem kleinen (710 km²) Inselstaat so viele verschiedene Kulturen auf engstem Raum zusammenleben. Beeindruckend war auch die skyline und die etlichen Grünanlagen dieses Staates. Es sollte auf jeden Fall nicht das letzte Mal für mich gewesen sein dem Treiben dieser Metropole zu folgen.

IMG_0007 IMG_0010 IMG_0035 IMG_0045 IMG_0063 IMG_0067 IMG_0087 IMG_0099 IMG_0133 IMG_0173 IMG_0188 IMG_0194 IMG_0233 IMG_0248 IMG_0292 IMG_0339 IMG_0340 IMG_0349 IMG_0419 IMG_0472 IMG_0497 IMG_0509 IMG_0521 IMG_0579 IMG_0606 IMG_0611 DCIM100MEDIA DCIM100MEDIA 20140402_053920 20140402_053924

Island Hopping – Part 2

Ko Phuket – Khao Lak – Krabi, Rai Leh Beach – Ko Phi Phi – Ko Lanta

Nach dem Kurztrip in der Weltmetropole ging es wieder zurück nach Thailand um meine Entdeckungstour fortzuführen. Die erste Station war Ko Phuket, der größten Insel von Thailand. Bereits im Vorfeld hatte ich in Reiseführer und durch Erfahrungen von anderen backpackern erfahren, dass Phuket – besonders der Patong Beach – die Touristenhochburg schlecht hin sei und die Partys wohl niemals enden würden. Dennoch wollte ich auch dieses Thailand kennenlernen und plante 2 Nächte hier ein, um ebenso weitere Pläne für die Tour zu schmieden. Da die Hinreise am ersten Tag, den Dienstag, 18.03. sehr lange war, hatte ich lediglich die Gelegenheit das Nachtleben auf der Partymeile des Patong Beaches kennenzulernen, welche sich direkt vor meiner Haustür abspielte. Glücklicherweise befand sich das Capsule Hotel & Spa im Keller eines Einkaufszentrum, sodass ich in meiner capsule nichts davon mitbekam und beruhigt schlafen konnte.

Am nächsten Tag erholte ich mich von all den Strapazen am Strand und blätterte Reiseführer durch, um herauszufinden wo es weitere schöne Fleckchen von Thailand zu entdecken gibt. Mein nächstes Ziel stand dann schnell fest: Khao Lak. Noch gleich am selben Tag buchte ich im Hotel die Fahrt für den darauffolgenden Tag.

Gleich morgens um 7 Uhr holte mich der Minivan ab und es ging Richtung Norden. Im Seaweed Hostel nahm ich mir ein Zimmer und erkundete an diesem Tag den nahe gelegenen Nang Thong Beach. Khao Lak war im Gegensatz zu Ko Phuket weniger überlaufen und die wenigen Touristen zu dieser Zeit weilten in den unzähligen Luxusresorts, die sich meist direkt in Strandnähe befanden. So hatte ich teilweise den paradiesischen Strand ganz alleine für mich.

Auch der darauffolgende Tag war beach-day: Bang Niang Beach, Khuk Kak Beach und Sunset Beach. Alles traumhafte Strände und sehr wenig Tourismus – die beste Voraussetzung um den Tag zu relaxen.

Nach 2 Tagen in Khao Lak ging es nun mit dem Minivan, Bus und Longtailboot Richtung Süden: Krabi, Rai Leh Beach. Da sich die Unterkunft Railay Cabana Garden Bungalows aber nicht direkt am Strand befand, hieß es für mich weitere 30 Minuten Gepäcktragen – bergauf durch den Dschungel. Als ich meinen Bungalow im Dschungel (mit Meerblick und umgeben von Kalksteinfelsen) erblickte, war all die Last komplett vergessen. Dennoch hieß es für die nächsten Tag: keine Steckdose und kein Wlan – auch eine Erfahrung die man machen sollte. Nach kurzer Verschnaufpause besuchte ich den Phranang Cave Beach, der zu meiner Überraschung überlaufen war von asiatischen Touristen. Deshalb entschied ich mich nach einem Burger-lunch am Strand, Railay West Beach am Nachmittag zu erkunden. Dieser von Kalksteinfelsen umgebene Strand war weniger überlaufen und bot zudem eine atemberaubende Kulisse bei Sonnenuntergang.

Für den nächsten Tag, den Sonntag, 23.03.2014, hatte ich mir den viewpoint und die lagoon vorgenommen. Als ich dann die Felsen neben dem Wegweiser erblickte, war mir klar, dass der Aufstieg zur Aussicht und der Abstieg zur Lagune nicht einfach werden sollte. Aber der harte Aufstieg hatte sich bezahlt gemacht, denn die Aussicht war phänomenal. Von dort oben konnte ich auf ganz Rai Leh blicken. Auch die Lagune mitten im Dschungel war sehenswert und lud zum Baden ein. Und ab und an schwingte auch eine Affenfamilie durch den Dschungel vorbei. Auf jeden Fall eine geniale Tour, die man unbedingt absolvieren sollte!

Noch am gleichen Tag buchte ich eine Tagestour zu den nahegelegenen Phi Phi Inseln, auf denen der Film The Beach (u.a. mit Leonardo DiCaprio) gedreht wurde. Mit dem Speedboat ging es dann am am nächsten Tag zuerst zur Bamboo Island, einer kleinen Insel zwischen Ko Phi Phi und Krabi. Dort hatte ich Zeit am feinen Sandstrand zu relaxen und im kristallklaren Wasser zu schwimmen. Danach ging es weiter nach Ko Phi Phi Le zum Schnorcheln. Der Blick und die Klarheit das Wassers war genial, hunderte von tropischen Fischen in allen erdenkbaren Farben und Formen schwammen um mich herum und auf dem Boden konnte ich wunderschöne Korallen entdecken. Anschließend fuhren wir für den Lunch auf die Hauptinsel Ko Phi Phi Don und konnten auch dort am Strand die Seele baumeln lassen. Unsere letzte Station war Maya Bay, wo ich ebenso schnorcheln sowie einfach nur am Strand verweilen konnte. Auf der Rückfahrt ging es dann an einer Lagune, an Monkey Island und Viking Cave vorbei. Den erlebnisreichen Tag ließ ich in Ao Nang bei einer Half Moon Party mit einigen Engländern aus dem Hostel ausklingen.

Und weiter ging es am Dienstag, 25.03.2014 nach Ko Lanta, eine Insel im Südwesten Thailands. Direkt am Saladan Pier befand sich das Peacock Hostel, welches ich für die nächsten Tage gebucht hatte. Die Lage war perfekt, sodass ich zu allen Stränden der Insel gut mit dem Roller gelangen konnte. Zudem war das Hostel, welches sich direkt am Wasser befand, ein relaxter Ort mit überragender Sonnenterasse, an dem ich auch nur mal die Seele baumen lassen konnte. In den nächsten Tagen entdecke ich die Insel mit dem Roller und klapperte alle möglichen offiziellen und inoffiziellen Strände ab: Klong Dao, Long Beach, Klong Nin, Ao Nui, Nui Bay, … Sehenswert war auch Lanta Old Town, die malerische Hauptstadt von Ko Lanta an der Ostküste der Insel, welche bis zu 100 Jahre alte Holzhäuser im chinesischen Stil besitzt. Empfehlenswert ist auch die berühmt-berüchtigte Jungle Moon Party in der Mong Bar. Das Beste an der Insel war aber, dass sie kaum touristisch war und ich so wirklich entspannen konnte. Am letzten Tag machte ich mit dem Roller ziellos auf dem Weg ins Inselinnere, sodass ich einige kleine Dörfchen mitten im Dschungel entdeckte und so das Leben der Einheimischen miterleben durfte.

Nach 5 Tagen in Ko Lanta ging es zurück nach Ao Nang, wo ich an meinen letzten Tagen in Thailand gemütlich am Strand verweilen und auf meine Reise zurückblicken konnte. Am Dienstag, 01.04.2014 fuhr ich dann frühmorgens an den nahegelegenen Flughafen Krabi um meinen Flug nach Bali über Singapur zu erwischen.

Somit war 1 Monat backpacking durch Thailand für mich beendet und ich hatte in der kurzen Zeit eine Menge wundervoller Erlebnisse und Erfahrungen, die ich erstmal alle verarbeiten musste. Außerdem hatte ich viele nette Bekanntschaften gemacht, aus denen sicherlich die ein oder andere Freundschaft wird. Nun wartete für mich ein weiteres Abenteuer: Auslandssemester auf Bali!

Enjoy the pictures!

IMG_8758 IMG_8772 IMG_8776 IMG_8781 IMG_8783 IMG_8787 IMG_8803 IMG_8808 20140318_204133 20140319_133606 20140319_133633 20140319_220402IMG_8827IMG_8829IMG_8830IMG-20140317-WA0001IMG_8831IMG_8837IMG_8846IMG_8850IMG_8855IMG_8867IMG_8870IMG_8879IMG_8888IMG_8918IMG_8934IMG_8945IMG_8964IMG_8966IMG_8969DCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIAIMG_8992IMG_8999IMG_9001IMG_9021IMG_9024IMG_9029IMG_9030IMG_9033IMG_9038IMG_9042IMG_9045IMG_9047IMG_9055IMG_9059IMG_9068IMG_9074IMG_9075IMG_9087IMG_9098IMG_9107IMG_9131IMG_9141IMG_9144IMG_9149IMG_9162IMG_9163IMG_9183IMG_9184IMG_9195IMG_9196IMG_9204IMG_9206IMG_9208IMG_9212IMG_9213IMG_9214IMG_9216IMG_9220DCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIAIMG_9223IMG_9225IMG_9228IMG_9234IMG_9236IMG_9241IMG_9245IMG_9252IMG_9255IMG_9261IMG_9262IMG_9265IMG_9270IMG_9271IMG_9277IMG_9283IMG_9292IMG_9303IMG_9306IMG_9313IMG_9318IMG_9328IMG_9330IMG_9334IMG_9336IMG_9340IMG_9344IMG_9351IMG_9370IMG_9375IMG_9378IMG_9391IMG_9396IMG_9462IMG_9435IMG_9454IMG_9455IMG_9472IMG_9477IMG_9486IMG_9493DCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIAIMG_9494IMG_9506IMG_9509IMG_9519IMG_9543IMG_9560IMG_9568IMG_9571IMG_9572IMG_9574IMG_9577IMG_9584IMG_9607IMG_9610IMG_9627IMG_9650IMG_9661IMG_9673IMG_9711IMG_9716IMG_9754IMG_9758IMG_9762IMG_9782IMG_9791IMG_9806IMG_9819IMG_9830IMG_9835DCIM100MEDIAIMG_9866IMG_9882IMG_9887DCIM100MEDIADCIM100MEDIAIMG_9911IMG_9922IMG_9926DCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIAIMG_9933IMG_9963DCIM100MEDIADCIM100MEDIA20140331_14435020140331_144404

Short trip to KL

Mein Visa war nur für 15 Tage gültig, also hieß es für mich aus Thailand ausreisen, um dann bei der erneuten Einreise wieder 15 Tage in Thailand verweilen zu können. Da ich Malaysia ebenso spannend fand, suchte ich mir Kuala Lumpur als Ziel aus. Und es stellte sich heraus, dass Kuala Lumpur die beste Wahl war. Innerhalb von 3 Tagen konnte ich mir so einen ersten Eindruck verschaffen, sodass ich definitiv nach Malaysia wiederkehren werde, um mehr Zeit dort verbringen zu können. Aber nun von Anfang an…

Von Surat Thani nahm ich also am 15. März den Flieger nach Kuala Lumpur und nach nur 1h 30 Flugzeit war ich auch schon angekommen am KLIA (Kuala Lumpur International Airport). Mit dem Taxi ging es dann wiederum weiter ins Hostel Paradiso, welches sich auch hier glücklicherweise mitten im Geschehen, nämlich im Bukit Bintang, befand – einem Shopping- und Entertainment-Bezirk mitten in der City von KL. Von Shopping Malls, Food Squares, Nightmarkets und Clubs bis hin zu der „Arab Street“ war hier alles zu finden. Am ersten Tag stand dementsprechend erst einmal Sightseeing auf dem Plan: Petronas Twin Towers, Suria KLCC Shopping Centre, Dewan Filharmonik Petronas, … Die Licht- und Wassershow, begleitet von Musik, vor den Twin Towers wollte ich mir ebenso nicht entgehen lassen. Ich empfand KL als pulsierende Großstadt voller verschiedener Kulturen und Religionen, in der sich beeindruckende Hochhäuser neben Tempel und Moscheen reihten. Am Abend besuchte ich dann mit einem anderen deutschen backpacker China Town und wir machten im Bukit Bintang die Nacht zum Tag und lernten zudem eine Menge neue Leute kennen.

Am darauffolgenden Tag besuchte ich das weltberühmte Aquaria KLCC, welches eine Vielzahl an unterschiedlichen Meeres- und Dschungelbewohnern beherbergte: Spinnen, Schlangen, Mantas, Haie, Rochen, Riesenschildkröten, … Außerdem befand sich in dem Aquarium ein Glastunnel, in dem man das Gefühl hatte mitten im Ozean mit den Haien zu schwimmen – sehr beeindruckend und definitiv lohnenswert für Jung und Alt. Um die Petronas Twin Towers aus einer anderen Perspektive zu sehen, stieg ich am 2. Tag auf den Menara Kuala Lumpur, dem siebthöchsten Fernsehturm der Welt. Die Aussicht war atemberaubend und ermöglichte nicht nur einen wunderbaren Blick auf die Twin Towers, sondern auch auf die skyscraper der Stadt.

Für den letzten Tag hatte ich eine Tour zu den Batu caves geplant, welche sich außerhalb der Stadt befanden, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (KTM Komuter – Nahverkehrszug) aber dennoch gut erreichbar waren. Die Batu caves waren ein Komplex aus drei großen Kalksteinhöhlen, in der es einige Hindu Tempel zu entdecken gab. Außerdem boten sich die Kalksteinfelsen hervorragend für Klettertouren an, die vor Ort gebucht werden konnten. Da ich aber an diesem Tag den ersten Regen auf meiner Reise erlebte, fuhr ich zum Bukit Bintang zurück und schlenderte durch den Berjaya Times Square – eines der größten Einkaufszentren von Malaysia (mit Indoor-Vergnügungspark).

Am 18. März war mein Kurztrip auch schon vorbei und um 9 Uhr morgens stand ich mal wieder am Flughafen um meinen Flieger zurück nach Surat Thani zu bekommen.

Unterkünfte: nähe Bukit Bintang

Sehenswürdigkeiten: Petronas Twin Towers, China Town, Batu caves, Menara Kuala Lumpur, Istana Negara (Nationalpalast), KLCC park, Aquaria KLCC, Dewan Filharmonik Petronas

Bars & Clubbing: Jalan Bukit Bintang (um 3 Uhr werden aber alle Bars und Clubs geschlossen)

Essen: street markets, China Town

Verkehrsmittel: Monorail, KTM Komuter, KLIA Ekspres (Nahverkehrszug zum Flughafen)

Shopping: Suria KLCC, Berjaya Time Square, Plaza Low Yat (Multimedia Kaufhaus)

IMG_8232 IMG_8236 IMG_8252 IMG_8253 IMG_8260 IMG_8264 IMG_8267 IMG_8268 IMG_8271 IMG_8275 IMG_8280 IMG_8285 IMG_8290 IMG_8302 IMG_8309 IMG_8311 IMG_8317 IMG_8322 IMG_8323 IMG_8325 IMG_8328 IMG_8330 IMG_8332 IMG_8333 IMG_8335 IMG_8337 IMG_8340 IMG_8345 IMG_8350 IMG_8352 IMG_8353 IMG_8368 IMG_8373 DCIM100MEDIA DCIM100MEDIA IMG_8388 IMG_8395 IMG_8396 IMG_8401 IMG_8406 IMG_8424 IMG_8443 IMG_8446 IMG_8453 IMG_8457 IMG_8459 IMG_8461 IMG_8470 IMG_8472 IMG_8475 IMG_8482 IMG_8497 IMG_8501 IMG_8511 IMG_8515 IMG_8531 IMG_8546 20140316_182406 20140316_182411 20140316_234901 20140316_235531 IMG_8558 IMG_8563 IMG_8568 IMG_8570 IMG_8575 IMG_8580 IMG_8588 IMG_8593 IMG_8606 IMG_8607 IMG_8609 IMG_8610 IMG_8615 IMG_8653 IMG_8656 IMG_8666 IMG_8672 IMG_8675 IMG_8680 IMG_8698 IMG_8705 IMG_8709 IMG_8713 IMG_8714 IMG_8720 IMG_8728 IMG_8734 IMG_8747 IMG_8748

Island Hopping – Part 1

Samstag, 08.03.2014: Bis bald Bangkok – Auf zu den tropischen Trauminseln Thailands

Trotz 6 ereignisreicher Tage in Bangkok freute ich mich nun auf den Süden Thailands, auf Traumstrände, Sonne pur, relaxen und einfach nur die Seele baumen lassen. Erste Station war Ko Samui, die drittgrößte Insel Thailands. Die Anreise von Bangkok aus war lang: Zunächst ging es mit dem Flieger nach Nakhon Si Thammarat, danach mit dem Bus zum Donsak Pier und schließlich mit der Fähre nach Ko Samui. Aber die 7-stündige Anfahrt hatte sich gelohnt: Der Blick aus dem bereits im Voraus gebuchten Bungalow im Weekender Villa Beach Resort war traumhaft: Sonne, Pool, Strand, Meer – was will man mehr. Dementsprechend hieß es für die letzten Stunden entspannen und den Sonnenuntergang genießen.

Am nächsten Tag mietete ich mir einen Roller, um so die Insel erkunden zu können. Zuerst ging es zu dem Na Muang Wasserfall (Na Muang Safari Park), welcher sich mitten im Dschungel befand und eine Möglichkeit des Bades im Dschungel bot. Zudem hatte ich von dort aus einen wunderbaren Weitblick auf den Süden Ko Samuis. Da der Fußweg durch den Dschungel bei ca. 33° C nicht gerade ein Spaziergang war, konnte man sich auch per Elefant dorthin transportieren lassen. Weitere Aktivitäten wie Elephant Trekking oder diverse Animals Show konnten gegen einen Aufpreis in dem Na Muang Safari Park gebucht werden. Weitere Stationen an diesem Tag waren u.a. die Tempelanlage Wat Khunaram, welche eine über 30 Jahre alte Mumie des Mönchs Lung Por Daeng beherbergt („Mummified Monk“), Big Buddha im Nord-Osten der Insel, Fisherman’s Village – ein altes Fischerdörfchen mit unzähligen Lokalen und Einkaufsmöglichkeiten, einige weitere viewpoints der Insel und natürlich die schönen Strände Ko Samuis. Am Abend vergnügte ich mich dann am Chaweng Beach Night Market: die unzähligen Köstlichkeiten Thailands verkosten, nette Unterhaltungen führen und am Ende des Tages die wohlverdiente Fußmassage genießen.

Am nächsten Tag ging es für mich weiter zur nächsten Insel: Ko Phangan, der Partyinsel schlechthin, weltweit bekannt für die Full Moon Partys. Im The Beach Village Resort hatte ich 2 Nächte gebucht und war auch hier von dem Bungalow direkt am Strand vollstens zufrieden. Ich genoß die letzten Sonnenstrahlen diesen Tages und ließ es mir am weißen Sandstrand gutgehen. Auf dem Weg zurück im Bungalow wurde mir ein Flyer zugesteckt, der für eine Tech House Party mit dem mir bekannten deutschen DJ Marcus Meinhardt warb – also „why not join the party“? Um 22 Uhr hieß es dann ein Sammeltaxi schnappen und zum Mer Ka Ba Beach Club fahren. Dort erwartete mich eine fantastische location mitten in der Natur unter Palmen, mit privatem Strand und Pool – nette Atmosphäre um ausgelassen zu feiern. Weitere Details werden an dieser Stelle nicht genannt, aber der Sonnenaufgang war atemberaubend..

Auch auf Ko Phangan beschloss ich einen Roller zu mieten und so erkundete ich an meinem vollen Tag auf 2 Rädern die Insel. Im Programm stand neben dem Chinese Temple (nähe Chaloklum Bay), dem Phaeng Noi Waterfall (Südwesten der Insel) auch die schönen Strände und die etlichen viewpoints der Insel. Unglaublich welch eine Vielzahl an Eindrücken (u.a. Elefanten in freier Wildbahn) ich sammeln konnte, da ich mir einen Roller schnappte und die Insel abfuhr. Auf Empfehlung besuchte ich dann am Nachmittag die Amstardam Bar (nähe Ao Plai Laem Bay), um den Sonnenuntergang zu verfolgen. Ich hatte bereits im Vorfeld einige positive Rückmeldungen erhalten, aber die location übertraf all meine Erwartungen: Faszinierender Ausblick, angenehme Atmosphäre, nette Leute und zudem ein eigener Pool zum relaxen – auf jeden Fall ein must-see, wenn man auf der Insel ist.

Für den darauffolgenden Tag, den Mittwoch 12.03.2014, hatte ich im Resort eine Tagestour zu dem nahegelegenen Ang Thong Marine National Park, einem Nationalpark bestehend aus 42 kleinen unbewohnten Inseln, gebucht. Mit dem Schnellboot wurden kleine Buchten angefahren, an denen man im kristallklaren Wasser schnorcheln konnte, es wurden atemberaubende Lagunen (Thale Noi) besucht, Kajak gefahren, am Privatstrand Mittag gegessen (Samsao Island), viewpoints besucht und man konnte einfach nur ungestört die Seele baumeln lassen. Um 17 Uhr war der ganze Spaß leider wieder vorbei und ich fuhr von Ko Phangan weiter mit der Fähre Richtung Ko Tao. Da ich für diesen Aufenthalt leider keine Unterkunft im Voraus buchen konnte, hatte ich dann gegen 21 Uhr die Freude vollbepackt ein Hostel zu suchen. Nach 1h Suche, 4km hinter mir und der Bekanntschaft eines Leidensgenossen hatte ich nun im Koh Tao Backpackers Hostel einer der letzten Betten für 2 Nächte gebucht und konnte mit der eben gemachten Bekanntschaft den Abend am Strand (Lotus Bar) inmitten von Feuer-Shows genießen.

Welch Wunder – auch auf Ko Tao mietete ich mir einen Roller und fuhr zuerst einige empfohlene viewpoints an. Die Insel zeigte sich von ihrer schönsten Seite und ich verweilte an paradiesischen Stränden wie ich sie vorher noch nie gesehen hatte – definitiv die schönste Gegend auf meiner bisherigen Reise. Ein Geheimtipp ist die Mango Bay im Norden der Insel, die man normalerweise nur per Longtailboat erreichen kann. Es gibt aber einige felsige Klippen, über die man klettern kann – hier ist aber definitiv Vorsicht geboten. Und auch dieser ereignisreiche Tag ging am Sairee Beach zu Ende, an dem ich das nächtliche Treiben beobachten und auf die bereits gewonnenen Erfahrungen zurückblicken konnte.

Hier endete meine erste Inseltour – am nächsten Tag ging es mit der Fähre wieder zurück auf das Festland nach Surat Thani, da mein Flug nach Kuala Lumpur bevorstand. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

Auch hier ein paar Empfehlungen von meiner Seite:

Ko Samui: Weekender Villa Beach Resort, Na Muang Safari Park, Tempelanlage Wat Khunaram, Big Buddha, Fisherman’s Village, Chaweng Night Market, Hin Ta & Hin Yai (Grandfather & Grandmother Rock Viewpoint), Lamai Beach, Chaweng Beach

Ko Phangan: The Beach Village Resort, Phaeng Noi Waterfall, Chinese Temple, Mer Ka Ba Beach Club, Full Moon Party, Jungle Experience, Amstardam Bar (sunset), Haad Rin Beach, Haad Thian Beach, Haad Chaloklum Beach

Ko Tao: Sairee Beach, Mae Haad Beach, Thian Og Bay (Shark Bay), Tanote Bay, Mango Bay, Koh Nang Yuan (kl. Insel vor Ko Tao), John Suwan Mountain View Point, Westcoast Viewpoint, Mango Viewpoint

Ang Thong Marine National Park: von Ko Phangan oder Ko Tao eine Tagestour buchen – absolut sehenswert

 

IMG_7468IMG_7476 IMG_7482 IMG_7489 IMG_7493 IMG_7499 IMG_7510 IMG_7518 IMG_7522 IMG_7527IMG_7530IMG_7539IMG_7541IMG_7543IMG_7551IMG_7553IMG_7558IMG_7560IMG_7562IMG_7569IMG_7574IMG_7578IMG_7582IMG_7587IMG_7596IMG_7606IMG_7610IMG_7613IMG_7625IMG_7626IMG_7627IMG_7632IMG_7634IMG_7639IMG_7646IMG_7649IMG_7657IMG_7668IMG_7678IMG_7679IMG_7693IMG_7699IMG_7701IMG_7707IMG_7708DCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIAIMG_7734IMG_7739IMG_7741IMG_7746IMG_7749IMG_7758IMG_7766IMG_7768IMG_7785IMG_7787IMG_7791IMG_7801IMG_7807IMG_7815IMG_7824IMG_7831IMG_7836IMG_7839IMG_7848IMG_7859IMG_7861IMG_7862IMG_7869IMG_7873IMG_7884IMG_7886IMG_7894IMG_7906IMG_7916IMG_7932IMG_7935IMG_7945IMG_7948IMG_7951IMG_7952IMG_7954IMG_7959IMG_7971IMG_7983IMG_7995IMG_8003DCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIAIMG_8012IMG_8020IMG_8022IMG_8026IMG_8033DCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIAIMG_8057IMG_8058IMG_8062IMG_8070IMG_8075IMG_8086IMG_8092IMG_8099IMG_8101IMG_8113IMG_8116IMG_8120IMG_8127IMG_8129IMG_8154IMG_8171IMG_8176DCIM100MEDIADCIM100MEDIADCIM100MEDIA IMG_8194 IMG_8198 IMG_8204 IMG_8205 IMG_8213 IMG_8216

5 nights in Bangkok

Flughafen Bangkok Suvarnabhumi – Montag, 03.03.2014 – 07:30 h Ortszeit – 28° C

Nach insgesamt 12h Flug und Umstieg in Doha hatte ich meinen ersten Interkontinentalflug hinter mir und war nun angekommen in Bangkok – der Stadt des vielseitigen Charakters. Hier began meine Reise durch Südostasien. Für 1,000 Baht (ca. 25 Euro) erlangte ich das visa on arrival für 15 Tage und machte mich auf dem Weg zum Hostel „Lub d Bangkok – Siam Square“, welches ich bereits von Deutschland aus für die erste Nacht gebucht hatte. Dieses befand sich glücklicherweise im sogenannten „Siam Square“ – einem Vergnügungs- und Shoppingviertel mitten in Bangkok. Erschlagen von all den ersten Eindrücken und vor allem von dem Klima beschloss ich am ersten Tag die Stadt zu Fuß zu erkunden. Am zweiten Tag wechselte ich das Hostel und zog in einer Parallelstraße der berühmt-berüchtigten „Khao San Road“, um noch mehr im Geschehen drin zu sein. Diese Straße ist das Symbol für den Rucksacktourismus und bietet auf ca. 400m alle denkbaren Möglichkeiten für backpacker: Hostels, Bars, Kneipen, Reisebüros, Essensstände, Shoppingmöglichkeiten etc. Ein weiterer Vorteil für diese Gegend war, dass sich viele Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe befanden, sodass keine teuren Taxis oder Tuk-Tuk’s in Anspruch genommen werden mussten. Für die nächsten zwei Tage war also Sightseeing angesagt.

Da mir der Trubel an der Khao San Road nach zwei fast schlaflosen Nächten zu viel war, wechselte ich erneut das Hostel, ging auf eine Empfehlung eines Bekannten ein und zog in das „Niras Bankoc Cultural Hostel“. Dieses Hostel befand sich in der Nähe des „Chao Phraya rivers“ und war bisher die angenehmste Unterkunft – bedingt auch durch das nette Personal, welches bei allen möglichen Wünschen und Anfragen mit Rat und Tat zur Seite stand. Die Nähe zu dem Chao Phraya river nutzte ich am vierten Tag aus, besuchte China Town am Nachmittag und fuhr dann am Abend mit dem Kanalboot Richtung „Centara Grand“. Im 56. Stockwerk dieses 5-Sterne-Hotels befand sich die Red Sky Bar, aus der ich einen atemberaubenden 360° Panorama Blick auf Bangkok genießen konnte. Im gemütlichen Ambiente konnte ich so die letzten Tage revue passieren lassen. Durch neue Bekanntschaften lernte ich zudem das Nachtleben von Bangkok kennen: Die Sukhumvit road ist für jeden Partygänger ein Muss bei einem Bangkok-Besuch.

Am letzten Tag standen ein paar Tempel auf dem Tagesplan und wiederum eine Skybar: Die Sky Bar im 63. Stockwerk des State Towers, damit auch die höchst-gelegene Bar weltweit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Auch diese Skybar erlaubte einen unglaublichen Blick über Bangkok, dennoch war es aufgrund des Schauplatzes einer Szene aus dem Film „Hangover 2“ ziemlich von Touristen überlaufen – und das obwohl der Cocktail um die 15 € kostete. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Und so kann ein Bangkok-Aufenthalt doch gerne enden..

Anbei zusammengefasst noch ein paar Tipps von meiner Seite.

Unterkünfte: nähe Siam Square, Khao San Road, Old City

Sehenswürdigkeiten: The Grand Palace, The Emerald Buddha Temple (Wat Phra Kaew),

The Golden Mount (Wat Saket), The Reclining Buddha (Wat Pho),

Democracy Monument, The Temple of Dawn (Wat Arun), The

Temple of the Golden Buddha (Wat Traimit), Chao Phraya River,

Jim Thompson’s House, Lumpini Park, Chinatown

Bars & Clubbing: Red Sky Bar (Centara Grand at CentralWorld), Skybar (State Tower),

Levels Club (Aloft Hotel), Mixx Club (Intercontinental Hotel), Khao San

Road, Sukhumvit Road

Essen: street markets, Chinatown, Samsara Restaurant (am Chao Phraya river)

Verkehrsmittel: BTS (Skytrain), MRT (Metro), tuk-tuk (verhandeln nicht vergessen), Taxi

(immer mit Taximeter fahren, keine Festpreise vereinbaren); generell

erlebt man aber zu Fuß am meisten

Shopping: Siam Square (MBK Center, Siam Paragon, Central World Plaza)

Silom Square (Silom Complex, Bangkok Fashion Outlet, Universal Tailors)

IMG_6548 IMG_6597 IMG_6618 IMG_6629 IMG_6652 IMG_6661 IMG_6715 IMG_6683 IMG_6726 IMG_6768 IMG_6856 IMG_6859 IMG_6870 IMG_6878 IMG_6881 IMG_6902 IMG_6908 IMG_6913 IMG_6916 IMG_6985 IMG_7036 IMG_7053 IMG_7067 IMG_7081 IMG_7091 IMG_7123 IMG_7140 IMG_7181 IMG_7193 IMG_7207 IMG_7232 IMG_7242 IMG_7266 IMG_7287 IMG_7292 IMG_7296 IMG_7300 IMG_7320 IMG_7362 IMG_7365 IMG_7367 IMG_7385 IMG_7397 IMG_7429 IMG_7443 IMG_7454 DCIM100MEDIA DCIM100MEDIA DCIM100MEDIA DCIM100MEDIA DCIM100MEDIA DCIM100MEDIA DCIM100MEDIA DCIM100MEDIA DCIM100MEDIA IMG_6565 IMG_6570 IMG_6610 IMG_6696 IMG_6796 IMG_6896 IMG_6841 IMG_6910 IMG_7017 IMG_7092IMG_6910DCIM100MEDIA

Abschied für 6 Monate

Der Semesterstart an der Universitas Udayana wurde auf Anfang April festgelegt und da mich mein Arbeitgeber für 6 Monate freistellen konnte, plante ich die Zeit sinnvoll zu nutzen. Mein Ziel für den März 2014: Thailand. Pulsierende Großstadt Bangkok, traumhaftes Südthailand und paradiesische Inseln. Am 02.03. war es nach langanhaltender Vorfreude soweit. Doch gerade am letzten Tag wurde mir bewusst, dass es leichter gesagt als getan ist für 6 Monate Abschied zu nehmen von Familie, Freundin, Freunden und natürlich auch Arbeitskollegen, die einem im täglichen Leben begleiten. An dieser Stelle nochmals lieben Dank für die letzten Tage, an denen mich all diese nahestehenden Menschen herzlich verabschieden konnten. Danke auch an das tolle Abschiedsvideo, welches ich mir definitiv nicht nur einmal angeschaut habe.DCIM100MEDIA

Studieren auf Bali?

20. Mai 2013:

„Sehr geehrter Herr Mihalyi, 

wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass Sie für das Auslandssemester an der Udayana University, Denpasar (Bali) zugelassen sind.“

Ende Mai hatte ich also die Zusage für mein Auslandssemester auf Bali.

Bali – allein der Name weckt Erinnerungen an das Paradies und die meisten werden mit Bali eher einen Traumurlaub verbinden als ein Studium. Meine Wahl auf diese Traumregion fiel aber nicht aus heiterem Himmel. Innerhalb meiner Ausbildung hatte ich die Möglichkeit 3 Monate im Ausland zu arbeiten. Damals stand für mich selbst schon fest, dass es nicht der letzte Auslandsaufenthalt werden sollte. Mit Beginn meines Abendstudiums im März 2012 gingen die Pläne los und meine Intention war es nicht nur Auslandserfahrung zu sammeln und meine interkulturellen Kompetenzen zu stärken, sondern ich wollte eine komplett andere Kultur kennenlernen und das möglichst weit fernab von Europa. Asien kam in die engere Auswahl und durch Empfehlung stoß ich auf das „Exchange program of the International Business Studies Network“ – kurz IBSN Indonesia. Ich war bei der Recherche nicht nur von dem Programm sondern auch von der Möglichkeit begeistert, ein qualifiziertes Auslandsstudium in einem Schwellenland zu absolvieren – und das unter paradiesischen Bedingungen. Nach der festen Zusage sowohl von der Udayana Universität als auch von meinem Arbeitgeber wurden die Pläne nun konkreter: Flüge buchen, Unterkunft organisieren, Visum und Versicherung beantragen etc. Die Organisation aller Formalitäten beanspruchte sehr viel Zeit, doch es sollte sich lohnen.